the arrival

28. Februar 2010

Sooooo… letzten Freitag bin ich zusammen mit Martina nach München, hab mir die Schlüssel für die RTT-Firmenwohnung geholt und das Zeug in selbige getragen, da ich gedenke da für ein weilchen abzusteigen.

Auf dem Weg zu meiner Wohnadresse für die kommenden 6 Monate sind wir durch einen vorstädtlichen-Bereich von München voller Doppelhaushälften und Reihenhäusern gefahren und haben ironisch darüber gewitzelt, dass am Zielort sicherlich ein 70er-Jahre Plattenbau-Wohnblock stehen würde.

Und weil da “irgendjemand” Sinn für “Humor” hat, war das dann auch wirklich der Fall… 1 kleiner und 1 großer Wohnblock standen da umgeben von diversen relativ charmanten und anscheinend von einigen jungen WGs bewohnten Mehrfamilienhäusern. Im kleineren der beiden Schandflecken befindet sich die Wohnung.

Aber irendjemandem-sei-dank, ist die Ausstattung der Wohnung alles andere als 70er: Geheizt wird durch den Fußboden, Innereien von Ikea, Bett hat feine 140cm Breite vorzuweisen und die Küche ist modern und enthält Ceran-Herd samt Rohr, Kühlschrank plus Gefrier-Teil und eine Waschmaschine.

mo's room in munich

Die Wohnung teile ich mir mit einer Deutschen (Julia) einem Schweden (Markus) und einem Unbekannten, den ich noch nicht getroffen habe, die alle bei RTT arbeiten.

Leider ist die Schallisolierung der Zimmer bzw. deren Türen eher suboptimal und so hört man immer sehr gut, wenn jemand aufs Klo oder in die Küche geht oderso.

Die Lage ist sosolala. Schön ruhig, aber auch ein bischen ab vom Schuss (für München-affine: in der nähe des Ostparks). Mit dem Bus, zu dem ich ungefähr 2 Minuten geh, bin ich aber so in 7 Minuten in der arbeit und in ca. 15 Minuten am Ost-Bahnhof, das ist also recht praktisch.

Aber das schlimmste an der Wohnung ist (und bitte fallen Sie jetzt nicht erschrocken von ihrem Sitzmöbel): KEIN INTERNET!!!

Jetzt wird sich ein aufmerksamer und intelligenter Leser sicher denken: “Wie konnte er dann diesen Eintrag veröffentlichen?” Nun, dem Hinweis meiner Mitbewohnerin folgend und nach einer zusätzlichen Recherche im 3. Fast-Food-Restaurant, wo dann das W-LAN endlich funktioniert hat, habe ich mir bei O2 [sprich: Ou Tuu] einen prepaid-internet-stick geholt. Damit kann ich mobil ins internet, was erstaunlich gut funktioniert. Mein Leben war gerettet!

Morgen “umma zehne” (Zitat meines Chefs) beginnt dann das, weswegen ich nach München gekommen bin:

mein Praktikum.

Darüber werde ich natürlich berichten. Außerdem kommt demnächst: die große Hagenberg-Revue

Kick-off

14. Februar 2010

Dies sei der feierliche Kick-off dieses blogs und meines Lebens außerhalb des Hagenberg Studentheims (ob für immer oder für wie lang ist noch nicht sicher).

Am 1. März beginne ich nämlich mein 6-monatiges Praktikum bei RTT in München. Um Freunde und Bekannte meiner Salzburger Heimat und/oder in Hagenberg gefundene Freunde auf dem Laufenden zu Halten, wie’s mir immer so geht und was ich treibe.

kurze Formalität vorweg: dieser Teil meines Webauftritts ist mein erster Versuch mit WordPress zu arbeiten. Als nicht-Besucher des Webmoduls seien mir diverse Anfängerfehler bitte großzügig zu verzeihen und auf möglichst dezenter und verständnisvoller Weise mitgeteilt. Vielen Dank!

Und nun zum Eigentlichen:

Wie gesagt, verschlägt es mich für die kommenden Monate nach München. Dies ist sehr spannend, da ich zum einen München kaum kenne (war dort erst ein paar mal auf dem Bahnhof und einmal wegen des – anscheinend erfolgreichen – Bewerbungsgesprächs bei RTT und einem am selben Tag stattfindenden Konzerts) und zum anderen, weil ich noch nie derart autonom gelebt habe. Klar, der Umzug nach Hagenberg war schon ein Schritt hinaus aus Mutters guter Stube, allerdings habe ich da in einem Haus voller gleichgesinnter Studenten gewohnt und kaum etwas anderes getan als zu studieren, ein bisschen (gar nicht so schlecht) zu Leben und das ein oder andere Bier zu köpfen (dabei einen Gruß an all die tollen Menschen, die ich durch eine oder mehrere der genannten Aktivitäten kennen lernen durfte!). Doch jetzt, wo mich jene Macht, die man in Ermangelung eines besseren Wortes vll. Schicksal nennen mag nach München führt, betrete ich eine riesige Stadt, die voller Menschen ist, die mir zu 99,999325 % unbekannt sind (Hey, Nadine und Michi!) und wo ich nur wenig Ahnung habe, was mich erwartet. Schon eine andere Kragenweite als das nette Nest Hagenberg (mit einer ebenso netten Alliteration, btw).

Man darf also gspannt sein…